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Nationaler Workshop zum Schutz des Lahille-Delfins findet in Argentinien statt
Der Nationale Workshop zum Schutz des Lahille-Delfins wurde in Buenos Aires abgehalten und stellte einen wichtigen Meilenstein für die Erhaltung der Art in Argentinien dar.
Das Treffen brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener staatlicher Institutionen zusammen, mit dem Ziel, jüngste Fortschritte zu diskutieren und die Umsetzung der im Erhaltungs- und Managementplan (CMP) für den Lahille-Delfin in Argentinien vorgesehenen Maßnahmen zu stärken.
Während des Workshops präsentierte der wissenschaftliche Koordinator des CMP, Pedro Fruet, die in Brasilien und Uruguay im Rahmen des Gephyreus-Projekts erzielten Fortschritte. Er hob die Stärkung der trinationalen Zusammenarbeit und die positiven Auswirkungen der in den letzten Jahren entwickelten kooperativen Arbeit hervor. Seine Präsentation ermöglichte es, die Fortschritte durch Monitoring, institutionelle Abstimmung und die Produktion wissenschaftlicher Erkenntnisse zur regionalen Erhaltung der Art einzuordnen.
Das Programm umfasste am ersten Tag eine öffentliche Sitzung mit Beteiligung von NGOs, Forschenden und Vertreterinnen und Vertretern der argentinischen Regierung, die den Fortschritten beim Schutz des Lahille-Delfins im Land gewidmet war. Am zweiten Tag konzentrierten sich die Aktivitäten auf eine geschlossene technische Phase zur Diskussion von Strategien für die operative Umsetzung der im CMP für Argentinien vorgesehenen Maßnahmen. In den kommenden Monaten soll ein technischer Bericht mit den Ergebnissen des Workshops erstellt werden.
Die Veranstaltung hob zudem die Wiederaufnahme und Ausweitung der Forschungsanstrengungen in Argentinien hervor, einschließlich des Monitorings in der Bahía San Antonio sowie der ersten systematischen Fotoidentifikationsbemühungen in Gebieten wie Bahía Blanca und Bahía San Blas. Der Workshop wurde von Yaqu Pacha und der Fundación Azara unterstützt und von Lorenzo Von Fersen und Magdalena Arias koordiniert, in Zusammenarbeit mit mehreren Forschenden, die an Schutzmaßnahmen für die Art beteiligt sind. Die Durchführung des Treffens bekräftigt das gemeinsame Engagement für den Schutz des Lahille-Delfins über sein gesamtes Verbreitungsgebiet hinweg.
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